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Bericht zum SV-Seminar wannseeFORUM 13.-17. Feb. 2023

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Gibt es einen besseren Weg, die Gestaltung unserer Schule auszubessern, als eine Fahrt, in der jeder einzelne seine persönlichen Fähigkeiten und Qualitäten dazu nutzt, sie mit den anderer zu bündeln und so ganz neue und einzigartige Erfahrungen zu sammeln?

Wir versichern euch, den gibt es nicht und aus diesem Grund haben wir uns für genau so eine Fahrt entschieden, in der wir eine Woche lang und zum Wohl der Schule Wege gesucht haben, die bisherige Arbeit der Schülervertretung zu perfektionieren.

Am Morgen des 13.2.2023 (Montag) haben wir (16 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8.-10. Klasse) uns, sowohl eine Begleitperson (Herrn Leinenbach) getroffen und auf den Weg zum Wannseeforum gemacht.
Dort angekommen wurden wir auch schon erwartet und herzlich von den Mitarbeitern sowie den Schülerinnen und Schülern der Wilma-Rudolph-Oberschule und der Gustav-Heinemann-Oberschule, die ebenfalls die Woche dort verbracht haben, willkommen geheißen.

Damit keine wertvolle Zeit vergeudet werden konnte, ging es nach unserer Ankunft sofort mit dem ersten Plenum der Woche los, bei dem uns das Programm für die Woche ausführlich vorgestellt wurde und wir die für uns neuen Gesichter mithilfe von Kennlernspielen kennenlernen konnten. Nachdem dies geschehen ist, haben wir uns in unseren Schulgruppen zusammengefunden und mit einer/einem Mitarbeiter/Mitarbeiterin des Wannseeforums ein Plakat zu generellen Infos unserer Schule erstellt und dann vor den anderen Schulen vorgestellt. Anschließend gab es Mittagessen.
Nach dieser, zum Erstaunen aller, leckeren Mahlzeit, haben wir uns noch einmal in unseren Schulgruppen zusammengetan, um uns in die Werkstätten, welche uns vorher vorgestellt worden sind und die wir die Woche über besuchen würden, eingeteilt. Zur Auswahl standen Tanz/Theater, Rap, Filmdreh und Analoge Fotografie. In jeder Werkstatt sollte etwas zum Thema Utopie (Auf die Zukunft gerichtete politische und soziale Vorstellungen, die Wunschbilder einer idealen Ordnung oder fortschrittlichen menschlichen Gemeinschaft zeichnen) erarbeitet.
Bevor wir unsere Zimmer bezogen haben, haben wir uns auch in den uns zugeteilten Werkstätten getroffen, in denen je nach Werkstatt unterschiedliche Sachen gemacht wurden. Nach dem Abendessen haben wir uns noch einmal alle zusammengefunden, um als Abendprogramm noch mehr Spiele zum besser Kennenlernen zu spielen.

Wie jeden Morgen gab am Dienstag von 8.00-9:15 Frühstück und um 9:30 das erste Plenum des Tages, welches an diesem Morgen vom Tanz/Theater geleitet wurde.
Nach einem kurzen Spiel wurde der Tagesablauf besprochen und entschieden, was das heutige Abendprogramm werden sollte (Gewonnen hat Capture the Flag). Um 10:30 ging es, ebenfalls wie jeden anderen Tag auch, in die Werkstätten, wo wir weiter an unseren Projekten gearbeitet haben.

Nach dem Mittagessen um 12:30 hatten wir bis 15.00 Freizeit, in der wir frei entscheiden durften, wie wir diese gestalten wollten (die meisten gingen zu Edeka oder Aldi, da dies die einzigen Läden weit und breit waren). Nach der zweiten Runde Werkstätte und dem Abendessen haben wir uns gegen 19:30 auf den Weg zum Abendprogramm gemacht. Ab 22:00 war Nachtruhe.
Am Mittwoch wurde das Plenum von der Werkstatt analoge Fotografie geleitet. Es wurde wieder ein morgendliches Aufwärmspiel gespielt und der Tagesablauf vorgestellt. Da der Tagesablauf im Prinzip jeden Tag der gleiche war, wird es nicht nötig sein, euch diesen ein weiteres Mal samt Einzelheiten zu erläutern. An diesem Abend war als Programm Verstecken im Haus geplant, was sich zu einem spannenden Duell zwischen drei sehr starken Gruppen entwickelte.

Die Filmgruppe leitete das Plenum unseres leider schon vorletzten Tages. Dem Donnerstag. Wieder wurde zum Spaße aller ein lustiges Spiel gespielt und der Tagesablauf besprochen. Ein Abendprogramm gab es an diesem Tag nicht, da einige Werkstätte dringend noch an ihren Projekten arbeiten mussten.

Am Freitag sah der Tagesablauf, welcher zu guter Letzt von der Gruppe Rap geleitet wurde, ein bisschen anders aus. Trotz des Wissens, dass dies unser letzter Tag hier sein würde, starteten wir dank einer Runde türkischem Tanz fröhlich in den Tag.
Pünktlich um 11:30, mit der Vorstellung der jeweiligen Projekte der verschiedenen Gruppen starten zu können, ging es anschließend an das Plenum noch ein allerletztes Mal in die Werkstätten, um den Erarbeitungen der Woche noch einen letzten Schliff zu verpassen.
Eröffnet wurde die Vorstellung mit einer Darbietung der Gruppe Tanz/Theater, bei der Elemente des Tanzes und dem Theater sinnvoll kombiniert wurden und bei der sich eine Geschichte auf spannende Art und Weise von einer Dystopie zu einer Utopie entwickelte.

Kurz darauf stellte die Gruppe Film uns ihren selbstgedrehten Kurzfilm zum Thema Mobbing vor, bei dem geschickt veranschaulicht wurde, wie man sich richtig verhalten sollte, wenn man Mobbingvorfälle beobachtet.. Danach ging es für alle ins Atelier, wo uns die Bilder der Gruppe analoge Fotografie in einer schön gestalteten Ausstellung zum Begutachten ausgestellt wurden. Die Bilder zeigten uns die Gefühle der Teilnehmer, die sie mit dem Gedanken an ihre Schule verbinden.
Die Rap-Gruppe bildete mit ihrer Kreation den Schluss der Vorstellung. Mit viel Kreativität und Mut gestalteten sie einen Song sowie ein Musikvideo, das noch einmal das Thema Mobbing zur Sprache brachte. Insbesondere ging es hierbei darum, dass Schüler in der Schule oft unfair und sogar diskriminierend behandelt werden.
Im Anschluss an diese einzigartigen Schöpfungen war es nun an der Zeit sich zu verabschieden und die Heimreise anzutreten. In diesen fünf Tagen haben wir so einiges gelernt. Wir trainierten unter anderem vor einer Gruppe zu sprechen und sich über aktuelle Situationen auszutauschen. Auch unsere Gruppengemeinschaft wurde durch die Fahrt gestärkt und jeder einzelne von uns durch die verschiedenen Einflüsse dieser Woche geprägt.

An diesem Punkt ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter/innen des Wannseeforums und an Herrn Leinenbach (Wir wissen es war nicht ganz leicht mit uns).

Wir alle haben in dieser einzigartigen Zeit neue Freundschaften geschlossen und wer weiß, vielleicht sogar neue Freunde fürs Leben gefunden.

Verfasst von Sophia Bánfi und Julia Spahn (9a)

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