Theaterkritik von Elisabeth und Sophia aus der 7b

Theaterkritik

„Die Irrfahrten des Odysseus"

Die ursprünglich von Homer verfassten „Irrfahrten des Odysseus" wurden von Harriet und Peter Meining auf modernisierte Art und Weise neu dargestellt.

In dem Theaterstück handelt es sich um Odysseus und seine Mannschaft, die in der neuen Fassung hauptsächlich von drei Männern gespielt wurden. Zwischendurch spielte auch eine Frau. Odysseus hatte gerade Troja besiegt und brach zur Heimkehr auf. Jedoch kam er nicht auf direktem Wege nach Hause, denn auf dem Weg über das Meer erlebte er viele Abenteuer.

Das Abwechseln der Rollen war interessant, da jeder die Rolle anders interpretierte, jedoch gab es keine einheitliche Rollendarstellung. Das Stück wirkte wie eine Generalprobe und als wäre es improvisiert, da die Schauspieler sich auf der Bühne umzogen und die Requisiten im Hintergrund zu sehen waren. Dadurch fehlte auch der Überraschungseffekt und man konnte mehr oder weniger vorhersagen, was als nächstes kam.

Die Darsteller arbeiteten mit Videokameras, deren Bilder auf Leinwänden zu sehen waren, was sehr abwechslungsreich war, doch hätte man es vorher aufnehmen sollen, denn es fehlte wieder der Überraschungseffekt. Ebenfalls gelungen war die Einleitung der drei Götter die die Darsteller engagierten und sie auch vorstellten, wobei Kinderfotos für Erheiterung sorgten. Die moderne Technik wurde gut eingebracht, aber auch dort gab es einige Schwachstellen wie z.B. die unangebrachte Skype-Szene oder auch der eingebaute Internetfehler. Auch im weiteren Verlauf des Stückes kamen fragliche Szenen zustande, wie das Aufpumpen eines Schlauchbootes, das erst am Ende der Fahrt fertig aufgepumpt war.

Das Ende des Stückes führte zu Diskussionen. Unserer Meinung nach hätte man es anders darstellen können. Man verstand keinen Text mehr, da die Schauspieler nicht mehr sprachen, sondern sangen. Auch die Frau, die zwischendurch ein paar Rollen spielte, gab im Verlauf des Stückes immer wieder Geräusche von sich, die zur Irritation des Publikums führten.

Verständlicher wäre es gewesen wenn, sie weiter gesprochen hätten oder der Text, der gesungen wurde, an der Leinwand angezeigt worden wäre.

Insgesamt war das Stück doch recht gut gelungen, denn es wurde gut im Team gearbeitet. Auch die Musik passte gut ins Stück, doch der Stil ist Geschmackssache.

Leute die die Geschichte von Odysseus nicht kennen, hätten diesem Stück nicht folgen können.

Bewertung : 3 von 5 Sternen

Verfasst von: Elisabeth R. und Sophia P. 7b