Interaktionstage

Interaktionstage am Willi-Graf-Gymnasium

Als Schüler verbringt man enorm viel Zeit in der Schule mit anderen Schülern und versucht dabei, den Unterricht mit all seinen Herausforderungen und Hürden bestmöglich zu meistern. Umso besser kann man sich dem nicht als Einzelperson,
sondern als Gemeinschaft stellen,

weshalb wir mit den Interaktionstagen vom 19. bis zum 22. Dezember 2016 unsere Schulgemeinschaft stärken wollen.

Oft ist es so, dass man in der Mittelstufe nur mit denen zu tun hat, die in derselben Klasse oder im selben Jahrgang sind. Die Interaktionstage sollen die Kommunikationskultur nicht nur innerhalb der Klassen und Jahrgänge fördern, sondern auch besonders zwischen den unterschiedlichen Jahrgängen. Dadurch wird ein Jahrgangsübergreifendes Lernen trainiert und angewendet, um zusätzlich ein stärkeres ,,wir“-Gefühl in unserer Schule zu entwickeln.
Das Projekt ermöglicht, die Eigeninitiative und das Engagement des einzelnen zu zeigen und sie auch in einer produktiven und Druck freien Atmosphäre zudem gerade bei etwas zurückhaltenden Schülern zu verstärken. Doch zu der Schule gehören nicht nur die Schüler. Lehrer und vor allem Eltern spielen eine maßgebliche Rolle, weshalb sie sich zusätzlich in Gruppen zusammenfinden werden um auch am Projekt teilzunehmen zu können.
Die Interaktionstage werden dabei in 4 unterschiedliche Phasen unterteilt, um einen strukturierten und ergebnisorientierten Ablauf zu ermöglichen:

Phase 1:
Gegenseitiges Kennenlernen der 25 jahrgangsübergreifend Projektgruppen
Phase 2:
Zukunftswerkstatt - ,,motzen und meckern“ - ,,träumen und wünschen“ - ,,Realitäts-Check“
Phase 3:
Die Präsentation - Zusammenführen der Ergebnisse aller Schüler- und Lehrer- und Elterngruppen
Phase 4:
Machen und/oder Planen - Welche Projekte können jetzt, welche später gemacht werden? - Wer wird an welchen Projekten weiterarbeiten?

Die Organisation und Vorbereitung der Projekttage erfolgte über mehrere Monate durch eine Gruppe von Schülern und dem Päko Herrn Heine als Kernteam, um das Konzept sowie die Ideen auszuarbeiten und im Rahmen einer Projektwoche durchführbar zu machen.
Denn zwischen der Idee des Projektes und der letztendlichen Ausführung stecken Stundenlange intensive Arbeit. Glücklicherweise wurden wir durch die Bildungsinitiative ,,mehr als lernen“ unterstützt und weiterhin in der Planung als auch Ausführung betreut.

Nachdem das Kernteam es geschafft hat, die Schulkonferenz, die Gesamtkonferenz der Lehrer zu überzeugen und sich die Förderung durch die Elternvertretung und den Förderverein der Schule zugesichert hat, geht es nun darum, das bestmögliche aus dieser Gelegenheit zu machen.

Es ist zwar nicht einfach gewesen, gerade als es um die Finanzierung ging, aber sonst hätte es jemand schon viel früher gemacht.

Wir sind uns sicher, durch unsere gemeinsame Mühe einen bleibenden, positiven Eindruck an dieser Schule zu hinterlassen und das gesamte Potenzial herauszuholen.